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„Warum machst Du denn plötzlich was ganz anderes?“

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Wie ich immer wieder unterschätzt wurde

„Das ist doch brotlose Kunst“ – Gott, wie oft ich diesen Spruch in meinem Leben schon gehört habe. 

Ob Freunde, Bekannte oder noch besser: die eigenen Eltern. Immer wieder wurde mir das Gefühl vermittelt: „Is ja nett, was Du da machst. Aber kann man damit wirklich Geld verdienen!?“

Den Gipfel der Taktlosigkeit erreichte die Schüler-Laudatio auf der Abi-Abschlussfeier. Jedem wurde ein Gedicht gewidmet. Und was bekamen die gespannten Gäste bei Herrn Hendler zu hören?

„Der Dirk geht jetzt zum Television, vielleicht auch nur die Treppe wischen.“

Schallendes Gelächter und Applaus.

Na vielen Dank auch!

Doch sowas scheint nicht nur mich zu betreffen.

Wie oft ich immer wieder von Freunden und Bekannten ähnliche Geschichten gehört habe!

„Die Idee ist nicht tragfähig.“ oder „Aber warum machst Du denn jetzt was ganz anderes?“

Das Einzige, was diese unsinnigen Glaubenssätze tun ist:

  1. verunsichern und 
  2. vom Weg abbringen.

Aber es bringt halt auch nur Diejenigen vom Weg ab, die sich abbringen lassen ;).

Bei mir setzte sich eine andere Überzeugung fest: „Was, wenn es tatsächlich klappt!“.

Das Start Up-Geheimnis

Genauso geht es Start Uper*innen, die sich mit verrückten Ideen auf den Weg machen, weil sie überzeugt davon sind, dass ihre Idee die Welt verändern wird. Erst werden sie belächelt, dann bewundert.

Alle großen Brands dieser Erde – Apple, Google, Amazon, you name it – hatten diese Visionäre. Die haben anfangs nur geahnt, welches wirkliche Potenzial in ihrer Idee steckt. 

Sie haben gesponnen und sind ihrem Bauchgefühl gefolgt.

Sie sind gescheitert und wieder aufgestanden.

Und sie haben sich nicht von ihrem Weg abbringen lassen.

Davon darf man sich als Unternehmer*in ruhig mal inspirieren lassen. 

 Ja, ich weiß: Start Ups umweht der Geruch von Kicker, Shorts und Lümmelsesseln. 

Doch gerade nach so langer Zeit als Unternehmer bin ich immer wieder fasziniert von der Kreativität und dem Mut zur Veränderung – diesem Pioniergeist, der sagt: „Unsere Idee hat so viel Potenzial! Lasst uns was draus machen!“ 

Denn auch ich habe erkannt: „Unser Unternehmen hat so viel mehr an Potenzial. Und die Kunden rufen dieses Potenzial gar nicht voll ab. Dabei könnten sie so unglaublich davon profitieren. Und wir mehr Umsatz machen.“ 

Das wirkliche Potenzial unseres Unternehmens wird nicht gesehen und nicht genutzt.

Warum ist das so? Viele Unternehmen stehen sich erfolgreich selbst im Weg. Bei ihnen gibt es mehrere fest betonierte Glaubenssätze:

1. „Schuster bleib bei Deinen Leisten“

Schubladendenken ist sooo beliebt – und bequem. Schublade auf, Dienstleister rein. Da weiß der Kunde was er kriegt und es gibt keine Unsicherheiten.

Über stories unlimited, unserer Company, heisst es immer: „Das sind die, die Videos machen.“ Und ich ärgere  mich darüber. Denn wir machen doch so viel mehr. Aber die Kunden wissen davon nichts.

Wir sind etabliert in einer Nische und kommen da nicht raus.

2. „Gibt’s doch eh schon so oft!“

Ich glaube, dass es alles schon mal gibt. Die Kunst ist, die für die eigene Kundschaft angepasste Abwandlung vom bereits Existierenden zu finden. Nochmal auf unser Unternehmen geschaut:

Na klar gibt es bereits unendlich viele Produktionsfirmen. Doch nur wenige schaffen es wie wir, das wirkliche Potential ihrer Kunden erfolgreich sichtbar zu machen.

3. „Was ist, wenn’s schief geht?“

Was ist, wenn sich keiner dafür interessiert? Oder noch viel schlimmer: was ist wenn die Idee geklaut wird?

Ja, auch diese Angst kenn ich. Da schießt einem dann durch den Kopf: „Es könnte ja jemand um die Ecke kommen, die Idee wegschnappen und damit viel schneller was Erfolgreiches hochziehen.“

Ich glaube, da überschätzt Du die Reichweite Deiner Idee. Die meisten Ideen sind so speziell, dass sie wiederum eine spezielle Zielgruppe ansprechen. Dementsprechend werden auch Mitbewerber sehr rar sein. Und dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich niemand dafür interessiert, sehr viel höher.

Also, Du hast ein neues Potenzial entdeckt? Dann raus mit der Idee. Wird schon schiefgehen ;).

Aber warum machen Sie denn jetzt was ganz anderes?

Was ich gelernt habe: man muss die Kunden und auch Mitarbeitende auf den Weg mitnehmen. Denn Veränderung sorgt nur dann für Verunsicherung, wenn sie aus dem Nichts kommt. 

Doch wenn alle Deine Vision kennen – ich zum Beispiel möchte, dass alle ihr volles Potenzial nutzen können – dann wirkt das als Orientierungspunkt auf dem gewundenen Pfad der Veränderung.

Denn eine Veränderung geht nie geradlinig. Die geht hoch und runter, links und rechts. Und diese Schritte auf dem Schlängelpfad kann man kommunizieren. So ist es zum Beispiel zu erklären, warum Space X’s Raketenabstürze zu den beliebtesten Videos bei YouTube gehören. (LINK zu Blogpost dazu)

Wenn Du dieses Auf und Ab von Entwicklungen nach außen trägst, ist das die Antwort auf eine ganz wichtige Frage: Wie man Kunden zu echten Fans macht. (LINK zu Blogpost dazu). 

Das nächste Klassentreffen steht bald vor der Tür. Dann wird wieder die übliche Smalltalk-Frage kommen: „Wie geht’s Dir?“. Ich hoffe Der- oder Diejenige hat viel Zeit mitgebracht, denn seit der Abi-Abschlussfeier ist viel passiert.

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